AUTORINNEN

Arni Caroline ist Historikerin und Soziologin in Zürich und Bern. Sie forscht insbesondere zur Geschichte der Ehe, Freundschaft und Liebe, zur Geschichte humanwissenschaftlicher Konzeptionen von Prokreation in der Moderne sowie zum Verhältnis von Feminismus und Sozialtheorie.

Baetcke Franziska ist Kulturredaktorin bei Schweizer Radio DRS 2.

Bernet Dora, Laura Eigenmann, Jana Pavlova und Phyllis Sen sind Studentinnen des Fachs Gender Studies an der Universität Basel. Sie haben den Artikel «Zeitensprung im Tabubruch: Iris von Roten und Charlotte Roche» im Rahmen des Praxisseminars «Gender Goes Public» im Frühlingssemester 2008 verfasst.

Bürgin Ariane studierte Philosophie und Geschichte in Basel und Berlin und promovierte 2006 in Philosophie in Basel. Seit 1997 ist sie Stv. Leiterin Ressort Hochschulen im Erziehungsdepartement Basel-Stadt. Sie veröffentlichte u. a.: «Endliches Subjekt. Gleichheit und der Ort der Differenz bei Hobbes und Rousseau» (Wilhelm Fink 2008).

Cottier Michelle, Lehrbeauftragte für Legal Gender Studies, Rechtssoziologie und Zivilrecht an den Universitäten Basel und Luzern, vertrat 2006 Prof. Susanne Baer, Lehrstuhl für Öffentliches Recht & Geschlechterstudien, Humboldt-Universität zu Berlin. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Habilitationsprojekt zum Thema «Das Erbrecht angesichts der Pluralisierung der Familienformen».

Eismann Sonja, geboren in Heidelberg, lebt als freie Journalistin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin, Wien und Zürich. 2007 gab sie den Sammelband «Hot Topic. Popfeminismus heute» heraus. Sie ist Mitbegründerin des «Missy Magazine», das im Oktober 2008 zum ersten Mal erschienen ist.

Graf Marianne, Iris Menne und Julia Rauscher sind Studentinnen des Fachs Gender Studies an der Universität Basel. Sie haben den Artikel «Spurensuche» im Rahmen des Praxisseminars «Gender Goes Public» im Frühlingssemester 2008 verfasst.

Grisard Dominique ist Historikerin und wissenschaftliche Assistentin am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. Sie arbeitet an einer Dissertation mit dem Arbeitstitel «Gendering Terror. Terrorismus und Geschlecht in der Schweiz der 1970er-Jahre» und ist Mitherausgeberin von «Geschlecht und Wissen» (Chronos 2004) und «Gender in Motion» (Campus 2007).

Hofmann Monika studiert Germanistik an der Universität Bern und Gender Studies an der Universität Basel. Sie ist Hilfsassistentin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern (IZFG).

Hug Annette ist Dozentin an der Hochschule Luzern für Soziale Arbeit und Autorin. Im März 2008 ist ihr Roman «Lady Berta» im rotpunktverlag erschienen. Ihre Unterrichtsschwerpunkte sind Gender in Theorie und Praxis sowie Projektmethodik.

Joris Elisabeth, Historikerin und Redaktionsmitglied von Olympe, schrieb das Kapitel zu Iris von Roten in dem von ihr mit Heidi Witzig herausgegebenen «Frauengeschichte(n)» und das Nachwort zur Neuauflage von «Frauen im Laufgitter». Sie ist Mitherausgeberin von «Zürich 68». Demnächst erscheint ihre Doppelbiographie zu zwei Frauen, die im 19. Jahrhundert mehr Handlungsraum für sich und ihre Geschlechtsgenossinnen einforderten.

Maihofer Andrea ist Professorin für Geschlechterforschung an der Universität Basel und Leiterin des Zentrums Gender Studies. Sie leitet das Graduiertenkolleg «Gender in Mo-tion – Wandel und Persistenz in den Geschlechterverhältnissen» und das Kooperationsprojekt Gender Studies Schweiz. Derzeitiger Forschungsschwerpunkt ist die Frage des gesellschaftlichen Wandels und seine Bedeutung für die Geschlechterverhältnisse. Ihre letzten Veröffentlichungen befassen sich mit Familie, Männlichkeit, gesellschaftliche Transformationsprozesse und Geschlechtertheorie.

Mesquita Sushila hat Philosophie und Gender Studies an der Universität Wien studiert. Derzeit ist sie Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und arbeitet an ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel «Sexuelle Politiken an der Schnittstelle von Öffentlichkeit und Privatheit».

Meyer Katrin, Dr. phil., Philosophin, nationale Koordinatorin des «Netzwerks Gender Studies CH» an der Universität Basel und Lehrbeauftragte für Philosophie an der Universität St. Gallen, forscht zum Machtbegriff in der Sozialphilosophie und der feministischen Theorie und lebt in Basel.

Pühl Katharina, Studium der Philosophie und Sozialwissenschaften, arbeitet derzeit an der Freien Universität Berlin im Bereich Gender and Diversity. Ihre Arbeitsgebiete umfassen feministische bzw. gendertheoretische Aspekte von Gesellschafts- und Politischen Theorien, Kritik des Neoliberalismus sowie Fragen nach dem Verhältnis von Ökonomie, Sozialpolitik und Gender.

Purtschert Patricia ist Philosophin und assoziierte Forscherin am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. Sie publizierte u.a.: «Grenzfiguren. Kultur, Geschlecht und Subjekt bei Hegel und Nietzsche» (Campus 2006). «Gouvernementalität und Sicherheit. Zeitdiagnostische Beiträge im Anschluss an Foucault», herausgegeben mit Katrin Meyer und Yves Winter (transcript 2008).

Saemann Andrea lebt und arbeitet in Basel als Künstlerin (Performance, Videoinstallation, Ereignisse), Veranstalterin und Dozentin. Seit 2002 Arbeit an «Performance Saga», eine Auseinandersetzung mit den Pionierinnen der Performancekunst der 70er Jahre in Form von Interviews, Performances, Events und Texten (www.performancesaga.ch).

Schaad Isolde gehört zu den namhaften Schweizer Autorinnen der 68er Generation. Ihre Spezialität ist die kritische Gesellschaftsbetrachtung. Neben der Arbeit an ihren Büchern war sie immer auch als Reporterin, Kolumnistin, Essayistin im In- und Ausland tätig.

Schälin Stefanie ist Studentin der Gender Studies, Kulturanthropologie und Geschichte an den Universitäten Basel und Humboldt zu Berlin.

Schilliger Sarah studierte Politikwissenschaften, Soziologie und Philosophie. Sie ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Universität Basel mit Forschungsschwerpunkten soziale Ungleichheiten, Sozialpolitik und feministische Theorie.

Wecker Regina ist Professorin für Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Basel, Mit-Initiantin der Schweizerischen Historikerinnen-Tagungen, der Schweizerischen Graduiertenprogramme, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte.

Wegmüller Renate studierte auf dem zweiten Bildungsweg Rechtswissenschaften. Sie hat eine grosse Neugier, unbekannte Geschichte (v.a. Frauengeschichte) zu entdecken, kann keiner Buchhandlung widerstehen und mag Begegnungen, Biowein, Fussball und Gedichte.

Weibel Fleur, Bachelor of Arts der Universität Basel in Geschlechterforschung und Soziologie, ist seit 2005 Hilfsassistentin am Zentrum Gender Studies Basel. Schwerpunkt ihres Masterstudiums sind: Queer Politics, Intersektionalität, soziale Inklusion/Exklusion, Materialitätskonzepte und Wissenschaftskritik.

Witzig Heidi, Historikerin, ist Autorin von «Polenta und Paradeplatz, Regionales Alltagsleben auf dem Weg zur modernen Schweiz» (Chronos 2000). In den letzten Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit dem Älterwerden und porträtierte im Buch «Wie kluge Frauen alt werden» Feministinnen von 62 bis 90 Jahren (Xantippe 2007).

Heft 28

Offene Worte.

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